Glossar


Medizinische Fachbegriffe verständlich erklärt

Antikanzerogene

Antikanzerogene sind Substanzen, die die Entstehung von Krebs verhindern oder zumindest hinauszögern können. Solche Stoffe verhindern Mutationen (Veränderungen des Erbgutes), oder sie greifen in die Proliferation (Wucherung von Zellen) ein.

Antikarzinogen

Antikarzinogen bedeutet: dem Krebs entgegenwirkend, bzw. Krebs verhindernd. Als antikarzinogen werden häufig Substanzen bezeichnet, mit der die Wirkung eines Karzinogens, d.h. eines krebserregenden Stoffes unterdrückt oder aufgehoben wird.

Apoptose

Die Apoptose ist eine Form des programmierten Zelltods, der von der betreffenden Zelle selbst aktiv durchgeführt wird. Sie ist Teil des Stoffwechsels der Zelle. Im übertragenen Sinn tötet die Zelle …

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Dysbiose

Die Dysbiose, oder auch Dysbakterie genannt, bezeichnet ein Ungleichgewicht der Darmflora, d.h. eine Fehlbesiedelung der im Darm lebenden Bakteriengemeinschaften. Bei Fehlbesiedelung ändern sich entweder die Art der Bakterien und/oder ihre …

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Fettsäuren

Fettsäuren sind Kohlenwasserstoffketten mit einem CH3-Ende (Methylende) und einem COOH-Ende. Kommt in der Kohlenwasserstoffkette eine Doppelbindung vor, handelt es sich um eine einfach ungesättigte Fettsäure. Kommen zwei oder mehr Doppelbindungen …

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Freie Radikale

Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (z.B. Stickoxid, Hydroxyl-Radikal, Superoxid etc.). Sie entstehen als Zwischenprodukt von Stoffwechselvorgängen. Strukturen mit paarigen Elektronen sind stabil. Wie ein Rad, das in perfekter Balance …

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Homocystein

Das ist eine im menschlichen Körper natürlich vorkommende Aminosäure (Eiweißbaustein). Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Eiweißstoffwechsels, das beim Abbau von Methionin entsteht. Reichert es sich im Körper an, fördert es …

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In vitro

Ein in vitro (von lateinisch: vitrum – Glas) durchgeführter Versuch bedeutet, dass er außerhalb eines lebenden Organismus durchgeführt wird und in der Regel isolierte Gewebestrukturen, Organe oder Zellen umfasst. In …

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In vivo

Der Begriff in vivo (von lateinisch: vivo – Leben) bedeutet “im Lebenden” und charakterisiert Reaktionen bzw. Abläufe, die im lebenden Organismus unter physiologischen Bedingungen stattfinden. In vivo erfolgt u.a. die …

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Kohortenstudie

Eine Kohortenstudie ist eine Studie, in der exponierte und nicht exponierte Personen beobachtet und miteinander verglichen werden bez. des jeweiligen Risikos (Krankheit, Tod).

L-Glutathion

L-Glutathion ist das stärkste körpereigene antioxidative Schutzsystem des Körpers. Es schützt die Zellen vor Schäden durch freie Radikale (oxidative Stoffe), denn diese sind eine Gefahr für viele Zellbestandteile.L-Glutathion ist an …

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Mitochondrien

Mitochondrien sind wichtige Organellen in den eukaryotischen Zellen, Prokaryoten (Lebewesen ohne Zellkern) enthalten keine Mitochondrien. Sie werden auch als „Kraftwerke der Zelle“ bezeichnet, d.h. sie dienen vor allem als Energieproduzenten.   …

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Niacin (Vitamin B3)

Niacin ist ein Synonym für Vitamin B3. Vitamin B3 wirkt als epigenetischer Modulator. Das heißt, wenn im Körper Schädigungen der DNA (Erbsubstanz) auftreten, kommen sogenannte DNA-Reparaturenzyme zum Einsatz, die Vitamin …

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Nitrosativer Stress

Hierbei handelt es sich um eine besondere Form von oxidativem Stress, bei der Stickstoffmonoxid-Radikale (NO-Radikale) am Oxidationsprozess beteiligt sind. Durch diese NO-Radikale kommt es zur Bildung hochgiftiger Substanzen, und dadurch …

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Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, d.h. sie haben mehrere Doppelbindungen in der Kohlenwasserstoffkette. Omega-3-Fettsäuren können nicht selbständig im Körper hergestellt werden, d.h. wir sind davon abhängig, sie äußerlich (über die …

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Oxidativer Stress

Oxidation beschreibt den Prozess, bei dem ein Molekül ein Elektron abgibt, oder es ihm im Fall von freien Radikalen entrissen wird. Von oxidativem Stress spricht man, wenn das Gleichgewicht zwischen …

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Quercetin

Das Polyphenol Quercetin ist ein Farbstoff, der natürlich in vielen Pflanzen, Früchten und Gemüsearten vorkommt. Der sekundäre Pflanzenstoff ist eines der häufigsten in der Natur vorkommenden Flavonoide. Es ist u.a. …

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Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches, essenzielles Vitamin, d.h. es ist lebensnotwendig und der Körper kann es ohne Zufuhr von Stoffen nicht selbst herstellen. Es wird in zwei Formen aufgenommen: Provitamin …

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Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B3 wirkt als epigenetischer Modulator. Das heißt, wenn im Körper Schädigungen der DNA (Erbsubstanz) auftreten, kommen sogenannte DNA-Reparaturenzyme zum Einsatz, die Vitamin B3 für Ihre Aktivität benötigen.Vitamin B3 ist …

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