Lutein
Auf einen Blick
Lutein ist ein Xanthophyll-Carotinoid, das sich in der menschlichen Netzhaut anreichert und dort als Blaues-Licht-Filter und Antioxidans wirkt.
Warum das wichtig ist
Dein Körper kann Lutein nicht selbst herstellen – du musst es mit der Nahrung aufnehmen. Weil es sich gezielt in der Makula (deinem schärfsten Sehzentrum) ansammelt, ist es einer der wichtigsten Mikronährstoffe für deine Augengesundheit.
Kurzfakten
- Lutein ist ein Carotinoid aus der Xanthophyll-Familie und ein Pflanzenfarbstoff.
- Dein Körper kann es nicht selbst synthetisieren; Aufnahme erfolgt über die Nahrung (grünes Blattgemüse, Eigelb, Mais).
- Es reichert sich gezielt in der Makula an und bildet dort zusammen mit Zeaxanthin das Makulapigment.
- Es wirkt als innerer Blaues-Licht-Filter und als Antioxidans gegen freie Radikale.
Was Lutein genau macht
Lutein ist ein Carotinoid aus der Untergruppe der Xanthophylle – also ein gelb-oranger Pflanzenfarbstoff, den Pflanzen bilden, um sich selbst vor Lichtschäden zu schützen. Von den rund 600 in der Natur vorkommenden Carotinoiden schaffen es nur sehr wenige in die menschliche Netzhaut, und Lutein ist eines der wichtigsten davon.
Lutein kann dein Körper nicht selbst herstellen. Es muss über die Nahrung aufgenommen werden und reichert sich anschließend – gemeinsam mit Zeaxanthin – in der Makula an. Dort übernimmt es zwei Aufgaben:
- Es filtert schädliches blaues Licht heraus, bevor es die empfindlichen Photorezeptoren erreicht.
- Und es neutralisiert freie Radikale, die durch Licht und Stoffwechsel entstehen. Damit ist Lutein ein zentraler Teil deines eingebauten Augenschutzes. Mehr dazu im Hauptartikel über Lutein und Zeaxanthin.
