Makulapigment
Auf einen Blick
Das Makulapigment ist eine gelbliche Schicht aus Lutein, Zeaxanthin und Meso-Zeaxanthinin in der Mitte der Netzhaut am Augenhintergrund – dem Bereich des schärfsten Sehens –, die als innerer Blaulichtfilter und Antioxidans wirkt.
Warum das wichtig ist
Die Dichte deines Makulapigments ist ein messbarer Hinweis dafür, wie gut deine zentrale Netzhaut geschützt ist. Eine höhere Dichte entspricht einer besseren Sehleistung und einem geringeren Risiko für makuläre Schäden einher. Und die Dichte kannst du über die Ernährung und gezielte Einnahme von Nährstoffen erhöhen.
Kurzfakten
- Das Makulapigment ist eine gelbliche Schicht in der Netzhautmitte (Makula/Fovea).
- Es besteht aus den Carotinoiden (Pflanzenfarbstoffen) Lutein, Zeaxanthin und Meso-Zeaxanthin.
- Es filtert blaues Licht heraus, bevor es die Fotorezeptoren erreicht.
- Seine Dichte (MPOD) ist messbar und über die Ernährung beeinflussbar.
Was das Makulapigment genau macht
Das Makulapigment ist so etwas wie die eingebaute Sonnenbrille deines Auges. Es liegt als gelbliche Schicht direkt vor den Fotorezeptoren in der Netzhautmitte – also genau dort, wo das Licht gebündelt wird. Es besteht aus den drei Carotinoiden Lutein, Zeaxanthin und Meso-Zeaxanthin, die dein Körper nicht selbst herstellen kann und die du über die Nahrung aufnehmen musst.
Bedeutung für deine Gesundheit
Das Makulapigment hat zwei Jobs gleichzeitig: Es filtert einen Teil des energiereichen blauen Lichts heraus, bevor es die empfindlichen Sehzellen erreicht, und es neutralisiert freie Radikale, die durch Lichteinstrahlung und Stoffwechsel entstehen. Beides zusammen dämmt den oxidativen Stress in der Netzhaut ein. Die Dichte des Pigments (MPOD) lässt sich am Auge messen – eine höhere Dichte geht mit besserem Kontrastsehen und einem niedrigeren Risiko für makuläre Erkrankungen einher. Wie du sie erhöhst, steht im Artikel: Augenschutz: Lutein und Zeaxanthin.
