Freie Radikale

Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (z.B. Stickoxid, Hydroxyl-Radikal, Superoxid etc.). Sie entstehen als Zwischenprodukt von Stoffwechselvorgängen.

Strukturen mit paarigen Elektronen sind stabil. Wie ein Rad, das in perfekter Balance läuft. Freie Radikale hingegen haben ein ungepaartes Elektron, was sie instabil macht. Wenn wir also bei dem vorherigen Bild bleiben, fehlt dem Rad eine Speiche und es wird instabil. 

Um ihre Instabilität auszugleichen, entreißen sie anderen Molekülen ein Elektron (beispielsweise aus der DNA, der Zellmembran, den Mitochondrien oder einer anderen Stelle der Zelle). Dadurch verursachen freie Radikale dem Körper oxidativen Stress. Das kann zu Kettenreaktionen von freien Radikalen führen. Antioxidantien können diese Kettenreaktion unterbrechen. 

Beispiele freier Radikale: Strahlung, Chemikalien, Wasserstoffperoxid (H2O2), freies Eisen und Kupfer (normalerweise sind sie an Eiweiß gebunden), hoher Zuckerkonsum.  

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